Von Hagetmau nach Saint-Jean-Pied-de-Port

Nach Frühstück und aufräumen habe ich mich mit Brot und Croissants versorgt und gegen kurz vor 09:00 Uhr Hagetmau verlassen. Es ging mächtig rauf und runter.

Die Zeichen des Pilgerweges wurde immer Monumentaler.

In einem Ort Namens Saliens-De-Bèarns war mir eigentlich klar, das gibt heute nichts mit Saint-Jean-Pied-de-Port.

Es gab auch wieder viel zu sehen.

Beim Verlassen dieses Ortes ging es auf einen alten Bahndamm und dann rollte es kilometerweit wie geschmiert.

Und nach dem verlassen des Dammes ging es zwar permanent aufwärts, aber in moderaten Prozentzahlen.

Und in der Ferne tauchten Berge auf.

Da geht es morgen hoch.

Meine verspätete Mittagspause machte ich in Saint-Palais gegen 14:30. Schnucki avisierte mir gegen 17:15 kannst du Saint-Jean-Pied-de-Port erreichen, und ich beschloss die letzten 30 km in Angriff zu nehmen.

Es ging in sanften Steigungen hoch zu einem Pass, da war auch alles noch im grünen Bereich.

Aber unmittelbar hinter dem Pass meinte Schnucki scharf links auf den schottrigen Waldweg. Nach dem Studium der Karte, wäre die Alternative ein großer Umweg mit rauf und runter gewesen also folgte ich dem Weg.

Nach einer ganzen Zeit bergab auf schottrigen Wegen hatte eine Bauer den Weg mit schwerem Gerät bearbeitet und einen Bachlauf in den Weg geleitet und den Weg seiner Wiese zugeschlagen inclusive mehrere Weidezäune.

Nach Abwägung der Alternative

A. Zurück und Fahrrad den Schotter hochschieben und Umweg

B. Augen zu und durch

habe ich mich für B entschieden

Heißt:

Gepäck abnehmen mehrere hundert Meter durch moddriges Gelände tragen, Fahrrad ebenfalls inclusive über Stacheldraht heben. Dann noch ca 1000 Meter leicht bergan durch die mit hüfthohem Gras bestanden Wiese schieben. 😡😡😡 . Lt komoot immer schön auf einem Feldweg der war nur nicht mehr zu erkennen.

Dann am Ende der Wiese musste ich auch noch den Hof des vermutlichen Verursacher überqueren. Wir sind uns zum Glück nicht begegnet.

Der ganze Mist hat mir gut eine Stunde gekostet.

So kam ich erst kurz vor 19:00 Uhr in Saint-Jean-Pied-de-Port an.

Einige Eindrücke aus Saint-Jean-Pied-de-Port:

Nach Duschen und Essen habe ich daher erst jetzt Zeit gefunden euch zu berichten.

Und morgen heißt es rauf in die Pyrenäen.